von Carl Barks

5. AR lithograph, published : 1984
Auflage weltweit : 345 regulars + 100 Gold Plates
Format : 41 x 51 cm Bild auf 54 x
65 cm Blatt
Preis :
auf Anfrage / on request
Carl Barks' In Uncle Walt's Collectery
is a
continuous-tone lithograph of the Donald Duck family in a roomful of
Disneyana,
produced on Opalesque paper and limited to two editions plus
six artist's proofs, 15 publisher's proofs and ten printer's proofs.
The first edition is of 345 signed and numbered copies.
The twin edition
of 100 lithographs is stamped with a gold seal displaying Donald's nephews
Huey, Dewey and Louie
and the words "Gold Plate Edition.”
In
addition it has a three dimensionally debossed ¼” gold band
surrounding the 20" x 16" image area.
The paper size is 25 ½”
x 21".
Opalesque is a registered archival-quality paper constructed of 100%
cotton fiber for strength and longevity
and is coated with an enhancing
pale gold silken finish.
It has exceptional ink holdout that gives quality
and consistency in color reproduction.
It is acid free to resist aging and
has alkaline buffering to counteract the effects of acids normally present
in the environment.
This historic limited edition lithograph has had no previous editions and
there will be none in the future.
There are no unsigned or unnumbered copies.
All printing plates have been permanently scarred to prevent
future use
and are being kept for historical purposes at the Walt Disney Archives.
In Uncle Walt's Collectery is the fifth Carl
Barks lithograph in a series produced by Another Rainbow Publishing.
It
was printed by The Black Box, continuous-tone lithographers, of Chicago.
herausgegeben: 1984
Quelle: Dieses eigenartige Motiv
des Besuchs der eigenen musealen Vergangenheit taucht in den Comics nicht auf,
wenn auch die Ducks gelegentlich in Micky-Maus-Heften lesen.
Das Zeichnen der
Disney-Kollektiblen erforderte von Barks mehr detailgenaue Arbeit als die
Geldspeicherszenen mit ihren Haufen von Münzen.
"l almost bit off too big
a job in this complicated diorama of disorganized Disneyana."
Über den
Titel des Bildes sagt Barks: "l know there's no such word as collectery,
but it needs to be invented."
Das Wort - wohl eine Verschmelzung von »collection«
(Sammlung) und »treasury« (Schatzkammer) bezeichnet in der Tat einen neuen
Typus von Museum.
Der Ort - das Disney-Archiv in Kalifornien, wo Muster aller
lizenzierten Artikel aufbewahrt werden,
hat sich aus einem bloßen Lagerraurn
mit geschäftlicher Zwecksetzung überraschend zu einer Schatzkammer entwickelt,
einem Eldorado von Sammlern.
Niemand hatte erwartet, daß diese unbeachtlichen
Comics, diese blechernen Micky-Maus-Spielzeuge und hohlen Gummifiguren zu
solchem Ruhm gelangen würden.
Der Disney-Kosmos hat seine universelle
Nutzbarkeit bewiesen: von der Seife bis zum Eislutscher,
vom Tagebuch mit
Micky-Maus Aufdruck bis zum Wandteller deckt er wie kein anderer ästhetisch
alle Flächen des Lebens ab,
qualitativ unangreifbar, aber profan wie das
Kirchenfenster mit der tanzenden Daisy (dem Trickfilm Mr. Duck Steps Out, 1940,
entliehen)
und immerlustig wie die Heilige MickyMaus mit dem Dauergrinsen.
Barks hat sich in der Wiedergabe
der Gegenstände eng an die realen Vorbilder gehalten.
Das meiste stammt aus den
30er und 40er Jahren, der Zeit, in der Barks sich bei Disney entwickelte, und so
verwundert es auch nicht,
daß er in der Truhe mit den Comics die Hefte plaziert
hat, die den Anfang der Ducks enthalten.
Das Bild bezieht seine Wirkung dadurch, daß sich die Ducks selbst begegnen:
etwas ungläubig zupft Dagobert Duck an
Micky Maus, ob er vielleicht echt sei,
und ein Neffe sieht mit vorsichtigem
Ausdruck zu dem in der Schublade gefangenen Donald hinüber,
der erstaunlich
lebend wirkt mit seinem Blick aus den 40er Jahren und sich unterscheidet von der
Harmlosigkeit des mit einer Handpuppe spielenden späteren Donald Duck.
Diese
noch nicht abgeschlossene Beziehung zwischen den Personen und ihrer eigenen
Vergangenheit in Verbindung mit dem singulären Disneyana-Thema sichert dem Bild
seine Einzigartigkeit.